Zwischen den Zeilen

Es gab eine Zeit, in der meine Worte suchender klangen. Eine Zeit des leisen Wachsens, in der vieles noch zwischen Frage und Antwort schwebte. Die Texte, die in dieser Phase entstanden sind, gehören zu meinem Weg – nicht als Erklärung dessen, was ich heute bin, sondern als Spuren einer inneren Bewegung. Vielleicht sind sie wie frühe Farbspuren auf einer Brücke, die ich damals noch nicht benennen konnte. Sie erzählen von Annäherung, von Natur, von Schrift und von einem inneren Raum, der sich langsam geöffnet hat.

Notizen einer stillen Entfaltung

Die ersten Linien – Kalligrafie & Lyrigrafie


In meiner Arbeit verschmelzen visuelle Kunst, Sprache und Symbolik zu einem Erfahrungsraum für das Unsichtbare, das Spürbare, das Wesentliche.

Die Kalligrafie wird dabei zu einer Brücke: Mit jeder Federbewegung erkunde ich den Rhythmus des Lebens, die Energie der Schrift und die Stille zwischen den Zeilen. Diese Erfahrungen fließen in meine Kunst, meine Energiebilder und Texte ein – als Einladung, tiefer zu lauschen.

Ich möchte mit meinem Schaffen die Essenz hinter allen Dingen erforschen und beleuchten und dazu inspirieren, mit Neugier, Offenheit und Vertrauen durch die Welt zu gehen.

Ich bin Vieles


Vielleicht fragst du dich beim Durchstöbern dieser Seite, worum es hier eigentlich geht:
Kunst? Kalligrafie? Energiearbeit? Poesie? Spiritualität? Design? Oder vielleicht alles zusammen?

Lange hat mich genau diese Frage innerlich zerrissen. Jahrelang glaubte ich, mich für etwas Bestimmtes entscheiden zu müssen. Für eine Sache, eine Disziplin, eine Richtung. Doch egal, wie oft ich versuchte, mich einzuengen – es fühlte sich nie stimmig an.

Denn Wahrheit ist: Ich bin vieles. Und ich bin nicht die Einzige. Die Vielfalt, die mich bewegt, ist kein Mangel an Klarheit – sondern Ausdruck einer tiefen inneren Neugier, eines kreativen Pulses, der nicht in Schubladen passt. Ich habe aufgehört, mich für meine Vielschichtigkeit zu entschuldigen. Denn sie ist keine Schwäche. Sie ist mein Weg.

Perfektion? Eine Illusion. Tiefe? Echt. Offenheit? Essenziell. Lebensfreude? Unverzichtbar.

Heute weiß ich: Wenn ich versuche, Teile von mir auszuklammern, versiegt etwas Wesentliches.
Ich bin hier, um zu forschen. Um zu spielen. Um das Leben durch meine Augen zu betrachten – facettenreich, mutig, verbunden.

Zwischen Suche und Erinnerung


Als Wanderin finde ich Inspiration in der Natur. Jeder Schritt führt mich nicht nur durch die Landschaft, sondern tiefer in die Reflexion – über das, was uns umgibt, und was in uns lebt. Das Flüstern der Bäume, die Stille der Berge, das Spiel des Lichts auf dem Wasser – sie sind meine Muse.

Diese Eindrücke weben sich in meine Werke ein – als leise Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, zwischen Physis und Geist, zwischen Außen und Innen.

Ich lade dich ein, Kunst und Natur als Spiegel unseres Seins zu betrachten, zu spüren, zu beobachten, zu vertrauen – und dich dadurch selbst neu zu erkennen.

Das Ziel meiner Reise und vielleicht auch deiner? Frieden, Tiefe und Erfüllung im Sein und Tun. Und vielleicht ein wenig mehr Licht.

Die Natur als Weg nach innen


Vielleicht spürst du es manchmal auch. Dass da mehr ist, als das, was man sehen oder benennen kann. Etwas Feines, ein Flüstern – zwischen den Dingen.

Mit meiner Arbeit möchte ich dich einladen, dich diesem Unsichtbaren zu nähern. Dich zu erinnern. An das, was hinter allem liegt. An die leise Schönheit, die oft übersehen wird, weil sie sich nicht aufdrängt.

In einer Welt, die laut, schnell und oft oberflächlich geworden ist, braucht es Momente der Stille. Ein Innehalten. Ein Lauschen.

Ich glaube daran, dass jeder Augenblick ein Tor sein kann – wenn du bereit bist, dich zu öffnen. Für das, was mitschwingt. Für das, was du fühlst, aber vielleicht nicht in Worte fassen kannst.

Vielleicht findest du in meinen Bildern, in meinem Ausdruck, in meinen Texten einen Spiegel. Eine Erinnerung.

Und vielleicht beginnt in dir etwas zu leuchten, das längst da war – und nur darauf gewartet hat, gesehen zu werden.

Diese Worte gehören zu einer Phase der stillen Entfaltung. Sie sind kein endgültiges Bild, sondern ein Teil meines Weges – ein Blick hinter die heutigen Bilder und Räume.

Wenn du wissen möchtest, wo ich heute stehe, findest du mich hier:

In der Stille des Augenblicks, im Erspüren und Beobachten der feinen Details, finden wir die Möglichkeit zur Einsicht – in eine Welt, die wir längst vergessen haben…

Wenn du bis hierher gelesen hast, danke ich dir – für dein Lauschen, dein Spüren und deine Offenheit. Vielleicht hat etwas in dir mitschwingen können. Vielleicht begegnen wir uns – zwischen Wort und Bild, zwischen Stille und Staunen – an jenem Ort, an dem das Unsichtbare sichtbar wird. Wenn dich etwas ruft, dann folge dem Klang. Ich freue mich, dich hier zu wissen.

Wenn du deine eigene Resonanz spüren möchtest, findest du hier Texte, Bilder und Räume des Innehaltens – und kannst dich von deinem eigenen Inneren leiten lassen.

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Möge Liebe dich leiten, und Licht dich begleiten.

In Verbundenheit,
Christiane Possmayer